Tagesschau vom 06.10.2022

Wenn nach dem Arzt die Abschiebung droht. Menschen ohne Papiere meiden den Kontakt mit dem Sozialamt. Die Behörde wäre verpflichtet, die Daten an die Ausländerbehörde zu übermitteln. Was aber, wenn sie krank werden? Ein Betroffener hat nun Verfassungsbeschwerde eingereicht.

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MDR exakt vom 22.06.2021

Kaum Impfungen für Menschen ohne Aufenthaltsstatus – Auch für Menschen ohne Aufenthaltsstatus wird eine Covid-19 Impfung vom RKI empfohlen, trotzdem bekommen Sie nur selten eine. Die Hürden für Betroffene sind häufig zu hoch. Eine bundesweite Abfrage von MDR exactly ergab: Für einen Zugang zu Impfungen sind Menschen ohne Aufenthaltsstatus auf Hilfsorganisationen und länderspezifische Maßnahmen zur Impfstoffverteilung angewiesen.

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Campusradio Jena vom 30.10.2017

Im Gespräch: Anonymer Krankenschein Thüringen e.V. – Der “Anonyme Krankenschein” ist eine Maßnahme des Freistaates Thüringen, um die medizinisch und ethisch gebotene Behandlung jeder Person zu ermöglichen. Denn laut Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind ärztliche Betreuung und medizinische Versorgung ein Recht, das für jeden Menschen gilt. Zum Pressefrühstück des e.V. am 27.10.2017 waren unsere Redakteure Franz und Isabelle vor Ort.

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Anne Frisius, Jena/Bremen 2020

Der neue Film – Gesundheit für alle! – ist online:

Gesundheit ist Menschenrecht. Der anonyme Krankenschein

Ein Film von Anne Frisius, in Zusammenarbeit mit MediNetz
Bremen und Solidarity City Bremen (Jena/Bremen 2020, 34 min.)

In einem der reichsten Länder der Erde sollte man meinen, dass alle Menschen Zugang zu medizinischer Versorgung haben. Aber Menschen ohne Aufenthaltsstatus haben keinen Zugang zum regulären Gesundheitssystem in Deutschland. Verschiedene Initiativen möchten das ändern.

Der Film stellt drei dieser Modelle vor. Während das Medinetz Bremen und die Humanitäre Sprechstunde Bremen nur über geringe Ressourcen verfügen und beileibe nicht alle adäquat versorgen können, bietet der Anonyme Krankenschein Thüringen (AKST) ein System, das sowohl für die Patient*innen als auch die Ärzt*innen verlässlicher ist.

Er lässt Menschen aus Jena und Bremen zu Wort kommen, die sich engagiert um die kümmern, die krank sind und unsichtbar bleiben müssen. Eine Bremerin, die eine Zeit lang ohne Papiere leben musste, erzählt, wie sie mitten in Bremen aus allem ausgeschlossen war, bis sie über Medinetz ärztliche Hilfe bekommen konnte. Und die Mitarbeiter des AKST erzählen von Thüringen, wo ein anonymisierter Krankenschein allen Wege in das Gesundheitssystem öffnet – ganz ohne Angst und überlebenswichtig für viele.

Der Film ist im Netz zugänglich: https://vimeo.com/447258595

Sonntagsblatt.de vom 22.08.2021

Menschen ohne Krankenversicherung: Diakonie fordert anonymisierten Krankenschein – „Wir können Kranke nicht einfach ihrem Schicksal überlassen“: Bis zu 150.000 Menschen in Deutschland haben keine Krankenversicherung. Für sie fordert die Diakonie einen anonymisierten Krankenschein. Wie Betroffenen damit geholfen werden kann. Von Brigitte Bitto

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Hannoversche Allgemeine, 10. Mai 2016

Menschen ohne Papiere können jetzt zum Arzt – Wer Angst vor Abschiebung hat, wagt sich nur in den seltensten Fällen zum Arzt – auch wenn er schwer krank ist. In Hannover bekommen Flüchtlinge, deren Aufenthaltsstatus ungeklärt ist, jetzt aber Hilfe. Seit Januar gibt es in Linden, im Freizeitheim in der Windheimstraße, die Vergabestelle „Anonymer Krankenschein“. Von Jutta Rinas

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